Wasserstoff aus Spanien: Für deutsche Firmen ergeben sich neue Geschäftsfelder

Welche Rolle spielt Spanien im europäischen Wasserstoffmarkt?
Markus Kemper: Spanien ist perspektivisch ein kostengünstiger Produktions- und Exportstandort für grünen Wasserstoff. In der Branche geht man davon aus, dass 2026 einen Wendepunkt darstellt: Dieses Jahr werden eine Reihe von größeren Anlagen deutlich vorankommen, sodass der Schritt von kleinerer Produktion nah am Verbraucher zu industrieller Produktion, die sich auch für den Export eignet, absehbar wird. Insgesamt sind die Genehmigungsverfahren in Spanien aufwendig und langwierig. In dem Bereich wird es entscheidend sein, die Genehmigungsprozesse weiter zu beschleunigen und zu vereinfachen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Spanien will sich als Wasserstoff-Exportland positionieren. Wie kann das gelingen?
Kemper: Spanien hat eine niedrigere Industriequote und eine andere Industriestruktur. Es gibt zum Beispiel viel Lebensmittelverarbeitung, und die ist wesentlich weniger energieintensiv als etwa die Stahl- oder Chemieindustrie in Deutschland. Außerdem kann Spanien aufgrund der hohen Kapazitäten an Grünstrom in vielen Bereichen auf Elektrifizierung setzen. Insgesamt ist der Wasserstoffbedarf im eigenen Land also viel kleiner.
Welche Chancen auf dem spanischen Wasserstoffmarkt ergeben sich für deutsche Unternehmen?
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