Cyberangriffe auf Windparks: „Das Hacking ist längst automatisiert“

Alles, was digitalisiert wird, wird auch angegriffen werden – stimmt diese Einschätzung?
Marc Ratfeld: Was stimmt: Cyberkriminelle setzen Software ein, die schauen, ob die Systeme von Unternehmen gut geschützt sind oder ob sie Schwachstellen haben. Ist der Schutz gut und greifen die Sicherungsmaßnahmen, wird es keinen Angriff geben. Anders sieht es aus, wenn die virtuelle Erkundung ergibt: Es gibt Schwachstellen. Dann erfolgt mit ziemlicher Sicherheit ein Angriff.
Ist den Betreibern von Windparks bewusst, wie gut – oder eben schlecht – ihre Anlagen gegen Cyberangriffe gesichert sind?
Ratfeld: Viele Betreiber legen großen Wert auf IT-Sicherheit und kümmern sich darum, immer auf dem neuesten Stand zu sein. Doch es gibt auch andere, die sich einreden: Ich bin so klein, da bin ich doch gar nicht interessant für Hacker.
Sind denn die Kleinen tatsächlich uninteressant für Hacker?
Ratfeld: Für Hacker sicherlich, aber um die geht es nicht. Das ist ein häufiges Missverständnis: dass auf der anderen Seite reale Menschen sitzen, die mit Tricks die Firewalls und andere Verteidigungslinien überwinden wollen. Das entspricht allerdings überhaupt nicht der Realität.
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