Wieso werden Batteriespeicher eher mit PV-Anlagen als mit Windrädern kombiniert?

Die über 200 GW an Netzanschlussanfragen allein bei den Übertragungsnetzbetreibern demonstrieren, dass das Interesse an Batteriespeichern (BESS) hoch ist. Aufgrund von Netzrestriktionen, aber auch wegen der schwieriger werdenden Realisierbarkeit für neue Windparks und insbesondere PV-Parks durch strengere Stundenregeln und sinkende Marktwerte, rücken hybride Parks, v. a. Anlagenkombinationen von Wind oder PV mit BESS nun in den Fokus. Ziel dieses Beitrags ist es, eine Einschätzung zu den erzielbaren Erlösen solcher Anlagenkombinationen vorzunehmen und eine Antwort auf die Titelfrage zu erarbeiten.
Innovationsausschreibung
Historische Erfahrungen mit Anlagenkombinationen bestehen dabei fast ausschließlich für die Kombination aus PV+BESS, dank der Förderung durch die Innovationsausschreibungsverordnung (InnAusV). Diese war (und ist) aufgrund der Zuschlagssätze in den Stand-Alone-Auktionen sowie den Ausschreibungsbedingungen bis heute attraktiver für PV + BESS als für Wind+BESS. Für BESS ist laut InnAusV eine 2h Speicherkapazität über 20 Jahre vorgeschrieben und ein Verhältnis PV : BESS von mindestens 3:1. Laden aus dem Netz ist nur für Eigenverbrauch erlaubt, nicht für Handel.
Erlösströme in der Innovationsausschreibung
Im realen Betrieb sind zusätzlich zum Verkauf der PV-Strommengen (z. B. vergütet zum Marktwert PV) und der Marktprämie fünf wesentliche Erlösströme relevant:
Optimierung des BESS bei der stündlichen bzw. zukünftig viertelstündlichen Day-Ahead-Auktion
Optimierung bei Intradayauktionen und v. a. kontinuierlichem Intradayhandel
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