Gebäudemodernisierungsgesetz bringt neue Unsicherheit in der Heizpolitik

Wer Heizungsbauer fragt, welche Heizung sie empfehlen, erhält – Sonderfälle ausgenommen – immer dieselbe Antwort: Die Wärmepumpe ist die beste Lösung. Das überrascht viele Kunden, die verunsichert sind nach den langen Querelen um das sogenannte Heizungsgesetz. Das wird zum 1. Juli abgelöst vom Gebäudemodernisierungsgesetz, doch dessen Eckpunkte überzeugen die Fachverbände nicht.
„Statt Orientierung und Verlässlichkeit zu schaffen, produziert die Bundesregierung neue Unsicherheit für Hersteller, Handwerk, Eigentümer und Mieter“,
sagt Wolfgang Weber, Geschäftsführer des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI). Er kritisiert eine
„Heizungspolitik ohne Kompass“.
Tatsächlich steckt die Bundesregierung in einer schwierigen Situation. CDU und CSU hatten im Wahlkampf versprochen, das Heizungsgesetz abzuschaffen. Dessen Vorgabe: Neu installierte Heizungen müssen ihre Energie zu mindestens 65 Prozent aus erneuerbaren Quellen beziehen. Diese Quote wird zwar mit Wärmepumpen, aber nicht mit Gasheizungen erreicht. Folgerichtig streicht das Gebäudemodernisierungsgesetz, kurz GMG, diese Vorgabe. Das hagelte Kritik, als Ende Februar die GMG-Eckpunkte bekannt wurden.
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