veröffentlicht am 11.03.2026 14:45
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Fachartikel
Realisierung, Betriebsführung

Über 200 Meter hoch, über 10 MW Leistung: Die neue Generation der Windenergieanlagen

Windenergieanlagen wachsen weiter in die Höhe: Türme jenseits von 200 Metern und Rotoren mit enormer Fläche steigern den Stromertrag deutlich. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Konstruktion, Fertigung und Logistik.

Der Ausbau der Windenergie führt zunehmend zu Anlagen mit größeren Rotoren und deutlich höheren Türmen. Konstruktionen mit Höhen jenseits von 200 Metern und Leistungen über 10 Megawatt markieren eine neue Entwicklungsstufe, die weit über bisherige technische und logistische Standards hinausgeht. Diese Systeme bieten erhebliche Potenziale zur Steigerung des Energieertrags, verlangen jedoch zugleich innovative Lösungen in Konstruktion, Fertigung und Montage.

Warum sind größere Höhen so interessant

Mit zunehmender Turmhöhe erreichen Windenergieanlagen Luftschichten mit höheren Windgeschwindigkeiten und geringerer Turbulenzintensität. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Energieausbeute aus. Eine deutliche Steigerung der Nabenhöhe kann den Ertrag erheblich verbessern, da sowohl die mittlere Windgeschwindigkeit als auch deren Homogenität zunimmt. Gleichzeitig wächst die dominierende mechanische Belastung, der Rotorschub. Jedoch wächst der Rotorschub nur quadratisch und nicht so stark wie die Leistung, nämlich kubisch.

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