veröffentlicht am 08.05.2026 09:16
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Fachartikel
Politik, Wirtschaft, Projektplanung

Ausbau stock trotz Rekord bei Wind-Ausschreibungen

Die ausgeschriebenen Mengen für Windenergie haben sich seit 2017 verfünffacht. Aber das reicht nicht: Der EEG-Entwurf setzt auf geringere jährliche Ausbaupfade als gefordert. Ohne Nachschärfung droht das Ausbauziel für 2030 außer Reichweite zu geraten.
Mehrere Windenergieanlagen auf einem Feld
© AdobeStock

Seit der Einführung von Ausschreibungen für Windenergie an Land im Mai 2017 sind die Ausschreibungsvolumina kontinuierlich gestiegen. Insgesamt wurden zwischen 2017 und 2025 rund 58,2 Gigawatt (GW) Windenergieleistung auktioniert, wobei für etwa 48 GW tatsächlich Zuschläge erteilt werden konnten, wie die Zahlen der Bundesnetzagentur zeigen. Zwischen 2017 und 2025 hat sich das jährliche Ausschreibungsvolumen mehr als verfünffacht.

  • 2017 bis 2020: moderates Niveau zwischen 2,7 und 3,9 GW

  • 2021 bis 2022: leichter Anstieg auf 4,2 bzw. 4,6 GW

  • ab 2023: sprunghafter Zuwachs auf 9,8 GW, gefolgt von 12,1 GW (2024) und 14,4 GW (2025)

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