veröffentlicht am 29.08.2026 14:41
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RWE sprengt 200-Meter-Schornstein von Ex-Kohlekraftwerk

Ein 200 Meter hoher Schornstein des ehemaligen Braunkohlekraftwerks Frimmersdorf in Grevenbroich ist gefallen. Nun beginnt die aufwendige Beseitigung von 14.000 Tonnen Schutt.
Alles nach Plan: In Grevenbroich wurde ein 200 Meter hoher Kraftwerks-Schornstein gesprengt.
© RWE/dpa

Der Energiekonzern RWE hat einen 200 Meter hohen Schornstein eines stillgelegten Braunkohlekraftwerkes in Grevenbroich gesprengt. Der Stahlbeton-Kamin sei mit zwei Sprengladungen pünktlich um 11.00 Uhr zu Fall gebracht worden, teilte RWE mit. 14.000 Tonnen Schutt müssten nun zerkleinert, sortiert und abtransportiert werden.

Der Schornstein gehörte zu zwei 300-Megawatt-Blöcken des Kraftwerksstandortes Frimmersdorf. Der Rückbau soll laut RWE bis 2028 abgeschlossen sein. Das Land NRW, der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt arbeiten an der Entwicklung eines Digitalstandortes an dem Areal. Die einstige Maschinenhalle und einige weitere Anlagenteile sollen dabei laut RWE erhalten bleiben.

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